Die Neunziger

 

Die Neunziger - Bilder und Ideen im Umbruch

 

Zwischen 1989 und 2001 bilden sich jene Formen von Kommunikation, Mobilität und Identität, die bis heute wirksam sind. Unverzichtbar gewordene Kulturtechniken wie das Internet oder das mobile Telefonieren haben sich jedoch nur langsam durchsetzen können. Dieser kunst- und kulturgeschichtlich einmalige Wandlungsprozess ist auf Grundlage der Bildgeschichte rekonstruierbar.

 

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Die Bildgeschichte der 1990er Jahre zeigt nicht nur die wechselnde Ästhetik der Neuen Medien. Als Visualisierungen des Neuen haben Werke der bildenden Kunst, aber auch populäre Bilder wie Produktwerbungen oder Musik-CD-Covers den digitalen Technologien erst zum Durchbruch als Massenkommunikationsmittel verholfen. Die Freiräume, die sich im Cyberspace erschließen, sind nur durch den Augensinn zu erobern. Auch aus dieser Sicht sind die 1990er Jahre eine Umbruchszeit, deren Verständnis ohne Bildgeschichte schwerfällt.

 

Diese digitale Bildgeschichte der 1990er Jahre wird in Zusammenarbeit mit Studenten der Philipps-Universität Marburg im Rahmen der AG „Die Neunziger – Bilder und Ideen im Umbruch“ modellhaft erforscht und hier als Langzeitrecherche in Form einer Datenbank zugänglich gemacht.